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	<title>Kommentare zu: Umgang mit Suizid/Selbstmord-Ankündigungen in Communitys</title>
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	<description>Agentur für Neue Medien &#38; Community Management</description>
	<lastBuildDate>Fri, 20 Jan 2012 07:33:56 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Shackles</title>
		<link>http://www.langwasser.de/blog/community-management/umgang-mit-suizid-selbstmord-ankuendigungen-in-communitys/#comment-380</link>
		<dc:creator>Shackles</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 16:44:13 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo, ich bin durch die Thematik meines Borderline Forums täglich mit der Suizidthematik in Kontakt. Unser Forum gibt es jetzt 3 Jahre, ist in dem Falle keine Community, aber wir haben schon sehr viel Erfahrung mit dem Thema Suizidankündigungen / Suizid gemacht. Wir haben bereits 3 User durch Suizid verloren und in den 3 Jahren haben wir bestimmt 50 mal die Polizei verständigt. Allein die letzten 4 Wochen haben wir 2 Menschen das Leben gerettet. Die User sind im nachhinein sehr dankbar! Für uns ist die ganze Thematik sehr schwierig, da wir selbst Betroffene sind. Wir nehmen jede Ankündigung ernst, mittlerweile sind wir so erfahren auf dem Gebiet, dass wir schnell erkennen können, wie ernst es wirklich ist. Wir handeln dann umgehend und der Kontakt mit der Polizei gestaltet sich manchmal sehr problematisch, da kommen dann Fragen wie, kann man das glauben? Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln, wir rufen da nicht zum Spaß an, manche Polizisten sind auch total unerfahren auf dem Gebiet, eine spezielle Schulung täte denen auch mal gut! Naja wir sind jetzt auf der Suche nach Seelsorgern, Beratern für unser Team, damit wir auch die Möglichkeit haben, einmal darüber zu sprechen! Und das Vorurteil, das die Leute nur Aufmerksamkeit haben wollen, die einen Suizid ankündigen, ist total überholt, denn dem ist nicht so! Bissl informieren wäre da auch nicht schlecht! ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, ich bin durch die Thematik meines Borderline Forums täglich mit der Suizidthematik in Kontakt. Unser Forum gibt es jetzt 3 Jahre, ist in dem Falle keine Community, aber wir haben schon sehr viel Erfahrung mit dem Thema Suizidankündigungen / Suizid gemacht. Wir haben bereits 3 User durch Suizid verloren und in den 3 Jahren haben wir bestimmt 50 mal die Polizei verständigt. Allein die letzten 4 Wochen haben wir 2 Menschen das Leben gerettet. Die User sind im nachhinein sehr dankbar! Für uns ist die ganze Thematik sehr schwierig, da wir selbst Betroffene sind. Wir nehmen jede Ankündigung ernst, mittlerweile sind wir so erfahren auf dem Gebiet, dass wir schnell erkennen können, wie ernst es wirklich ist. Wir handeln dann umgehend und der Kontakt mit der Polizei gestaltet sich manchmal sehr problematisch, da kommen dann Fragen wie, kann man das glauben? Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln, wir rufen da nicht zum Spaß an, manche Polizisten sind auch total unerfahren auf dem Gebiet, eine spezielle Schulung täte denen auch mal gut! Naja wir sind jetzt auf der Suche nach Seelsorgern, Beratern für unser Team, damit wir auch die Möglichkeit haben, einmal darüber zu sprechen! Und das Vorurteil, das die Leute nur Aufmerksamkeit haben wollen, die einen Suizid ankündigen, ist total überholt, denn dem ist nicht so! Bissl informieren wäre da auch nicht schlecht! <img src='http://www.langwasser.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Von: Dr. Elmar Breitbach &#187; Suizidankündigungen in Foren</title>
		<link>http://www.langwasser.de/blog/community-management/umgang-mit-suizid-selbstmord-ankuendigungen-in-communitys/#comment-379</link>
		<dc:creator>Dr. Elmar Breitbach &#187; Suizidankündigungen in Foren</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 13:01:18 +0000</pubDate>
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		<description>[...] auf schriftlich geäußerte Selbstmordabsichten kann ich mich nun nur Daniel Langwasser vom &quot;Community Management Blog&quot; [...] </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] auf schriftlich geäußerte Selbstmordabsichten kann ich mich nun nur Daniel Langwasser vom &#8220;Community Management Blog&#8221; [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Alexandra</title>
		<link>http://www.langwasser.de/blog/community-management/umgang-mit-suizid-selbstmord-ankuendigungen-in-communitys/#comment-378</link>
		<dc:creator>Alexandra</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 10:43:52 +0000</pubDate>
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		<description>Wie hier auch schon oft gesagt wurde; lieber einmal zu oft als einmal zu wenig. Auch wenn es heute scheinbar zum Trend geworden ist, sein angeblich aussichtloses Leben zu beklagen und öffentlich Selbstmordgedanken zu diskutieren, nur um Aufmerksamkeit zu erregen, es gibt eben auch Fälle, in denen sich Betroffene wirklich nicht anders zu helfen wissen und denen mit der richtigen Reaktion geholfen werden kann. Natürlich soll sich niemand als Seelsorger aufspielen, aber es kann auch nicht die einzige Reaktion sein, den Beitrag zu löschen, weil er laut AGB verboten ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie hier auch schon oft gesagt wurde; lieber einmal zu oft als einmal zu wenig. Auch wenn es heute scheinbar zum Trend geworden ist, sein angeblich aussichtloses Leben zu beklagen und öffentlich Selbstmordgedanken zu diskutieren, nur um Aufmerksamkeit zu erregen, es gibt eben auch Fälle, in denen sich Betroffene wirklich nicht anders zu helfen wissen und denen mit der richtigen Reaktion geholfen werden kann. Natürlich soll sich niemand als Seelsorger aufspielen, aber es kann auch nicht die einzige Reaktion sein, den Beitrag zu löschen, weil er laut AGB verboten ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bea</title>
		<link>http://www.langwasser.de/blog/community-management/umgang-mit-suizid-selbstmord-ankuendigungen-in-communitys/#comment-377</link>
		<dc:creator>Bea</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 08:34:43 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Daniel,

schön, dass Du das Thema aufgegriffen hast. Ich bin auch schon einmal damit konfrontiert worden und Du hast recht, es ist wichtig, sofort zu reagieren. Meist ist es aber wirklich nur ein Ruf nach Aufmerksamkeit. Meine Erfahrung: Sobald die Betroffenen merken, dass man ihre (meist versteckte)Ankündigung ernst nimmt, revidieren Sie das vorher gesagte. Auch das sollte man so stehen lassen und auf keinen Fall verärgert reagieren. Das &quot;Missverständnis&quot; lieber auf die eigenen Kappe nehmen, auch wenn es ungerecht erscheint. 
Wenn man überhaupt nicht weiss, wie man den Nutzer einschätzen soll, hilft auch der Sozialpsychatrische Dienst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Daniel,</p>
<p>schön, dass Du das Thema aufgegriffen hast. Ich bin auch schon einmal damit konfrontiert worden und Du hast recht, es ist wichtig, sofort zu reagieren. Meist ist es aber wirklich nur ein Ruf nach Aufmerksamkeit. Meine Erfahrung: Sobald die Betroffenen merken, dass man ihre (meist versteckte)Ankündigung ernst nimmt, revidieren Sie das vorher gesagte. Auch das sollte man so stehen lassen und auf keinen Fall verärgert reagieren. Das &#8220;Missverständnis&#8221; lieber auf die eigenen Kappe nehmen, auch wenn es ungerecht erscheint.<br />
Wenn man überhaupt nicht weiss, wie man den Nutzer einschätzen soll, hilft auch der Sozialpsychatrische Dienst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Wenzl</title>
		<link>http://www.langwasser.de/blog/community-management/umgang-mit-suizid-selbstmord-ankuendigungen-in-communitys/#comment-376</link>
		<dc:creator>Michael Wenzl</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 07:48:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.community-management.de/?p=1938#comment-376</guid>
		<description>Entscheidend ist, dass alle CM und auch die Mods auf Suizidankündigungen vorbereitet werden und sie eine Hilfestellung haben, wie in einem solchen Fall vorzugehen ist. Damit ist schon einmal die erste Schwelle des Helfens überbrückt, weil jeder weiss was zu tun ist.
Dazu gehört meiner Ansicht nach auch die Eskalation zu einem CM, der mit der Thematik vertraut ist und alle weiteren Schritte einleitet. Dazu zählt die Verständigung der Polizei, idealerweise hat man, wie Florian richtig schreibt, direkten Kontakt zur Polizei.
Mit dem Betroffenen muss man ebenfalls Kontakt aufnehmen. Nicht als &quot;verhinderter Psychologe&quot;, sondern als Mitmensch, der Anteil nimmt. Es ist in dem Moment nicht die Frage ob da jemand Aufmerksamkeit sucht und schon gar nicht Thema des CM die Ernsthaftigkeit zu hinterfragen. Wie der Kontakt aussieht muss der Einzelfall zeigen. 

In dem Zusammenhang kann ich nur dazu raten, dass man sich im Vorfeld Coaches sucht, die einem dabei helfen Handlungsstrukturen zu entwickeln und möglichst im Falle eines Falles auch für die Nachbereitung zur Verfügung stehen. Je nach Struktur der Community können das z.B. Psychologen, Psyschiater sein, die man für Workshops bucht. Bei Communities, die sich eher als Hobbyprojekt sehen, kann man auch informell Workshops organisieren. Gute Erfahrungen habe ich da mit Polizeipräsidien und lokalen Seelsorgern gemacht, entweder stellen sie selbst Referenten oder vermitteln zu Organisationen, die das übernehmen.

Wichtig ist es das Thema nicht als Aufmerksamkeitsphänomen zu betrachten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Entscheidend ist, dass alle CM und auch die Mods auf Suizidankündigungen vorbereitet werden und sie eine Hilfestellung haben, wie in einem solchen Fall vorzugehen ist. Damit ist schon einmal die erste Schwelle des Helfens überbrückt, weil jeder weiss was zu tun ist.<br />
Dazu gehört meiner Ansicht nach auch die Eskalation zu einem CM, der mit der Thematik vertraut ist und alle weiteren Schritte einleitet. Dazu zählt die Verständigung der Polizei, idealerweise hat man, wie Florian richtig schreibt, direkten Kontakt zur Polizei.<br />
Mit dem Betroffenen muss man ebenfalls Kontakt aufnehmen. Nicht als &#8220;verhinderter Psychologe&#8221;, sondern als Mitmensch, der Anteil nimmt. Es ist in dem Moment nicht die Frage ob da jemand Aufmerksamkeit sucht und schon gar nicht Thema des CM die Ernsthaftigkeit zu hinterfragen. Wie der Kontakt aussieht muss der Einzelfall zeigen. </p>
<p>In dem Zusammenhang kann ich nur dazu raten, dass man sich im Vorfeld Coaches sucht, die einem dabei helfen Handlungsstrukturen zu entwickeln und möglichst im Falle eines Falles auch für die Nachbereitung zur Verfügung stehen. Je nach Struktur der Community können das z.B. Psychologen, Psyschiater sein, die man für Workshops bucht. Bei Communities, die sich eher als Hobbyprojekt sehen, kann man auch informell Workshops organisieren. Gute Erfahrungen habe ich da mit Polizeipräsidien und lokalen Seelsorgern gemacht, entweder stellen sie selbst Referenten oder vermitteln zu Organisationen, die das übernehmen.</p>
<p>Wichtig ist es das Thema nicht als Aufmerksamkeitsphänomen zu betrachten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Daniel Langwasser</title>
		<link>http://www.langwasser.de/blog/community-management/umgang-mit-suizid-selbstmord-ankuendigungen-in-communitys/#comment-375</link>
		<dc:creator>Daniel Langwasser</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 21:46:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.community-management.de/?p=1938#comment-375</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Den Hinweis von dem Juristen finde ich absolut in Ordnung. Gerade weil (wie du selbst hinweist) die Rechtslage problematisch ist sollten sich Unternehmen auch nicht in eine problematische Position bringen lassen. Polizei informieren, Beitrag entfernen, fertig.&lt;/blockquote&gt;

Das Löschen der Ankündigung und die Info an die Polizei ist mit Sicherheit eine legitime Lösung, aber in meinen Augen nicht die Idealform von dem, was ich unter (gutem) Community Management verstehe.

&lt;blockquote&gt;und was sollen die CMs sagen? Sie sind (für gewöhnlich) weder ausgebildeten Psychologen noch sonst irgendwie qualifiziert mit so einer Situation umzugehen. Hier nicht ausgebildete CMs vorzuschicken finde ich absolut unverantwortlich.
Szenario: was denkst du, was passiert wenn ein CM Kontakt aufnimmt und sich der- / diejenige tatsächlich umbringt?&lt;/blockquote&gt;

Gegenfrage: Was würde passieren, wenn sich das Community Management nicht kümmert, keinen Kontakt aufnimmt und die betroffene Person Selbstmord begeht? Das würde ich weder dem CM zumuten wollen noch möchte ich die Schlagzeile in der Presse sehen.

Klare Zustimmung, dass CM keine ausgebildeten Psychologen sind. Es geht mir auch gar nicht darum, hier qualifizierte Beratung geben zu wollen, sondern primär um das Signal: es kümmert sich jemand darum!  
Das kann der Hinweis auf Seelsorgerische Einrichtungen sein oder der Hinweis, dass man die Polizei informiert hat. Mehr muss es auch nicht sein, aber auch nicht unbedingt weniger in meinen Augen. Das kann schon ein Hinweis sein wie: &quot;Du, wir haben die Seelsorge eingeschaltet, die wird sich mit dir in Verbindung setzen.&quot;

&lt;blockquote&gt;Zudem ist eine Selbstmordankündigung immer ein Ruf nach Aufmerksamkeit, der auf einer Community-Plattform zu gerne beantwortet wird. Sie lenkt von den eigentlichen Inhalten der Plattform ab, zieht die Aufmerksamkeit weg von valider Kommunikation und motiviert unter Umständen sogar Leute zum nachahmen. So etwas hat in einer Community (die sich nicht explizit mit diesem Thema auseinander setzt) nichts zu suchen.&lt;/blockquote&gt;

Da sind wir uns einig. Aber du darfst nicht vergessen, dass es in einer Community nicht nur um die Themen geht, sondern primär um die Menschen und die Kommunikation. Und reden wir mal nicht von Kiddies in irgendwelchen Gamesforen, die sich evtl. einen Spaß daraus machen: Wenn ein langjähriger Mod in seinem Forum eine Selbstmord-Ankündigung liest, würde keiner auf die Idee kommen zu sagen: lass mal löschen und gut sein, das ist gegen die Regeln und stört die Diskussion. Sondern die Intention wäre immer: Wie können wir dem Mitglied in seiner Notsituation helfen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Den Hinweis von dem Juristen finde ich absolut in Ordnung. Gerade weil (wie du selbst hinweist) die Rechtslage problematisch ist sollten sich Unternehmen auch nicht in eine problematische Position bringen lassen. Polizei informieren, Beitrag entfernen, fertig.</p></blockquote>
<p>Das Löschen der Ankündigung und die Info an die Polizei ist mit Sicherheit eine legitime Lösung, aber in meinen Augen nicht die Idealform von dem, was ich unter (gutem) Community Management verstehe.</p>
<blockquote><p>und was sollen die CMs sagen? Sie sind (für gewöhnlich) weder ausgebildeten Psychologen noch sonst irgendwie qualifiziert mit so einer Situation umzugehen. Hier nicht ausgebildete CMs vorzuschicken finde ich absolut unverantwortlich.<br />
Szenario: was denkst du, was passiert wenn ein CM Kontakt aufnimmt und sich der- / diejenige tatsächlich umbringt?</p></blockquote>
<p>Gegenfrage: Was würde passieren, wenn sich das Community Management nicht kümmert, keinen Kontakt aufnimmt und die betroffene Person Selbstmord begeht? Das würde ich weder dem CM zumuten wollen noch möchte ich die Schlagzeile in der Presse sehen.</p>
<p>Klare Zustimmung, dass CM keine ausgebildeten Psychologen sind. Es geht mir auch gar nicht darum, hier qualifizierte Beratung geben zu wollen, sondern primär um das Signal: es kümmert sich jemand darum!<br />
Das kann der Hinweis auf Seelsorgerische Einrichtungen sein oder der Hinweis, dass man die Polizei informiert hat. Mehr muss es auch nicht sein, aber auch nicht unbedingt weniger in meinen Augen. Das kann schon ein Hinweis sein wie: &#8220;Du, wir haben die Seelsorge eingeschaltet, die wird sich mit dir in Verbindung setzen.&#8221;</p>
<blockquote><p>Zudem ist eine Selbstmordankündigung immer ein Ruf nach Aufmerksamkeit, der auf einer Community-Plattform zu gerne beantwortet wird. Sie lenkt von den eigentlichen Inhalten der Plattform ab, zieht die Aufmerksamkeit weg von valider Kommunikation und motiviert unter Umständen sogar Leute zum nachahmen. So etwas hat in einer Community (die sich nicht explizit mit diesem Thema auseinander setzt) nichts zu suchen.</p></blockquote>
<p>Da sind wir uns einig. Aber du darfst nicht vergessen, dass es in einer Community nicht nur um die Themen geht, sondern primär um die Menschen und die Kommunikation. Und reden wir mal nicht von Kiddies in irgendwelchen Gamesforen, die sich evtl. einen Spaß daraus machen: Wenn ein langjähriger Mod in seinem Forum eine Selbstmord-Ankündigung liest, würde keiner auf die Idee kommen zu sagen: lass mal löschen und gut sein, das ist gegen die Regeln und stört die Diskussion. Sondern die Intention wäre immer: Wie können wir dem Mitglied in seiner Notsituation helfen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.langwasser.de/blog/community-management/umgang-mit-suizid-selbstmord-ankuendigungen-in-communitys/#comment-374</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 16:09:58 +0000</pubDate>
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		<description>Den Hinweis von dem Juristen finde ich absolut in Ordnung. Gerade weil (wie du selbst hinweist) die Rechtslage problematisch ist sollten sich Unternehmen auch nicht in eine problematische Position bringen lassen. Polizei informieren, Beitrag entfernen, fertig.

&quot;Das Community Management sollte auf jeden Fall versuchen, direkten Kontakt zu der betroffenen Person aufzunehmen&quot; - und was sollen die CMs sagen? Sie sind (für gewöhnlich) weder ausgebildeten Psychologen noch sonst irgendwie qualifiziert mit so einer Situation umzugehen. Hier nicht ausgebildete CMs vorzuschicken finde ich absolut unverantwortlich.

Szenario: was denkst du, was passiert wenn ein CM Kontakt aufnimmt und sich der- / diejenige tatsächlich umbringt?

Zudem ist eine Selbstmordankündigung immer ein Ruf nach Aufmerksamkeit, der auf einer Community-Plattform zu gerne beantwortet wird. Sie lenkt von den eigentlichen Inhalten der Plattform ab, zieht die Aufmerksamkeit weg von valider Kommunikation und motiviert unter Umständen sogar Leute zum nachahmen. So etwas hat in einer Community (die sich nicht explizit mit diesem Thema auseinander setzt) nichts zu suchen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den Hinweis von dem Juristen finde ich absolut in Ordnung. Gerade weil (wie du selbst hinweist) die Rechtslage problematisch ist sollten sich Unternehmen auch nicht in eine problematische Position bringen lassen. Polizei informieren, Beitrag entfernen, fertig.</p>
<p>&#8220;Das Community Management sollte auf jeden Fall versuchen, direkten Kontakt zu der betroffenen Person aufzunehmen&#8221; &#8211; und was sollen die CMs sagen? Sie sind (für gewöhnlich) weder ausgebildeten Psychologen noch sonst irgendwie qualifiziert mit so einer Situation umzugehen. Hier nicht ausgebildete CMs vorzuschicken finde ich absolut unverantwortlich.</p>
<p>Szenario: was denkst du, was passiert wenn ein CM Kontakt aufnimmt und sich der- / diejenige tatsächlich umbringt?</p>
<p>Zudem ist eine Selbstmordankündigung immer ein Ruf nach Aufmerksamkeit, der auf einer Community-Plattform zu gerne beantwortet wird. Sie lenkt von den eigentlichen Inhalten der Plattform ab, zieht die Aufmerksamkeit weg von valider Kommunikation und motiviert unter Umständen sogar Leute zum nachahmen. So etwas hat in einer Community (die sich nicht explizit mit diesem Thema auseinander setzt) nichts zu suchen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Parkrocker.com &#187; Lesenswerte Links &#8211; 30.03.2010</title>
		<link>http://www.langwasser.de/blog/community-management/umgang-mit-suizid-selbstmord-ankuendigungen-in-communitys/#comment-373</link>
		<dc:creator>Parkrocker.com &#187; Lesenswerte Links &#8211; 30.03.2010</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 13:20:16 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Umgang mit Suizid/Selbstmord-Ank&#252;ndigungen in Communitys Tipps f&#252;r den Umgang mit Suizid/Selbstmord-Ank&#252;ndigungen. [...] </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Umgang mit Suizid/Selbstmord-Ank&#252;ndigungen in Communitys Tipps f&#252;r den Umgang mit Suizid/Selbstmord-Ank&#252;ndigungen. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Florian Stöhr</title>
		<link>http://www.langwasser.de/blog/community-management/umgang-mit-suizid-selbstmord-ankuendigungen-in-communitys/#comment-372</link>
		<dc:creator>Florian Stöhr</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 12:47:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.community-management.de/?p=1938#comment-372</guid>
		<description>Bei unserer Plattform (knapp 500.000 Nutzer) gibt es für den Fall einer Suizidankündigung einen Notfall-SMS-Knopf für die Administratoren, da nach unserer Erfahrung solche Ankündigungen meistens in den Nachtstunden abgesetzt werden. Die SMS landet beim Community-Management, das das weitere Vorgehen koordiniert.
 
Wir sind inzwischen dazu übergegangen direkt unsere Kontaktbeamten bei der Polizei zu informieren. Normalerweise wird dann von dort ein Streifenwagen losgeschickt um mal nachzufragen ob alles in Ordnung ist.

Ich finde es von Community-Managern vermessen die Rolle eines Sozialarbeiters oder Psychologen übernehmen zu wollen und direkten Kontakt aufzunehmen. Das übersteigt unsere Kompetenz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei unserer Plattform (knapp 500.000 Nutzer) gibt es für den Fall einer Suizidankündigung einen Notfall-SMS-Knopf für die Administratoren, da nach unserer Erfahrung solche Ankündigungen meistens in den Nachtstunden abgesetzt werden. Die SMS landet beim Community-Management, das das weitere Vorgehen koordiniert.</p>
<p>Wir sind inzwischen dazu übergegangen direkt unsere Kontaktbeamten bei der Polizei zu informieren. Normalerweise wird dann von dort ein Streifenwagen losgeschickt um mal nachzufragen ob alles in Ordnung ist.</p>
<p>Ich finde es von Community-Managern vermessen die Rolle eines Sozialarbeiters oder Psychologen übernehmen zu wollen und direkten Kontakt aufzunehmen. Das übersteigt unsere Kompetenz.</p>
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