Mit welchen Community Management Themen startet ihr nach der Sommerpause durch?

Getreu dem Sprichwort “Hast Du nichts Gutes zu sagen, sage lieber gar nichts!” müsste ich die unvermeidliche Sommerpause auf meinem Blog eigentlich noch etwas ausdehnen. Mache ich auch gleich, möchte euch aber zumindest mit einer kleinen Frage wieder in die Sonne entlassen:

  • Was sind für euch (als Community Manager oder Community Betreiber) die Themen, die euch im Community Management für den Rest des Jahres 2011 beschäftigen werden?

Auf die Frage gebracht hat mich Patrick O’Keefe, der aktuell auf der Suche nach Tipps / Themen für eine Community Management Präsentation ist. In diesem Sinne freue ich mich ebenfalls auf eure Rückmeldungen, was euch denn aktuell im Community Management-Umfeld bewegt. Zum einen für mich persönlich und zum anderen natürlich auch als Futter für den Community Management Blog. Nach der Sommerpause natürlich… 😉

Sommerpause - (Bildnachweis: Ernst Rose/ www.pixelio.de)
Sommerpause - (Bildnachweis: Ernst Rose/ www.pixelio.de)

Wo sollte das Thema Community Management ansetzen?

Gestern wurde ich in Bezug auf die geplante Veröffentlichung des Leitfadens Community Management gefragt, wo denn der Inhalt des eBooks ansetzen soll. Nach meiner Erklärung kam der berechtigte Einwand, dass vor der Suche nach einem Community Manager noch viel essentiellere Fragen zu klären sind. Unter anderem:

  • Welches Thema soll meine Community haben?
  • Welche Zielgruppe spreche ich an?
  • Wie soll sich das Projekt monetarisieren?
  • Welche Dienstleister binde ich ein?

Diese Fragen sind unbestritten äußerst wichtig und sind letztendlich oft der entscheidende Erfolgsfaktor für ein Projekt. Wenn das grundsätzliche Konzept nicht stimmt, wird es auch der erfahrenste Community Manager sehr schwer haben bzw. das Projekt als solches nicht lange weitergeführt werden.

Das ob und wie wird ohne den Community Manager entschieden
Aus meiner Erfahrung heraus wird die grundsätzliche Entscheidung in Bezug auf den Aufbau einer Community „Machen wir etwas und wenn ja, was machen wir?“ im Regelfall getroffen, bevor über den Aufbau eines Community Management-Teams nachgedacht wird. An der Entscheidungsfindung sind neben den Verantwortlichen im Unternehmen (Geschäftsleitung etc.) meist die Dienstleister (Marketing und Technik) sowie weitere externe Berater beteiligt. Ob dieser Weg sinnvoll ist, hängt letztendlich von den Kompetenzen der Beteiligten ab und ich möchte diesbezüglich auch kein pauschales Urteil abgeben. Fakt ist allerdings, dass bei dieser Entscheidungsfindung in den seltensten Fällen (kann jemand ein gegenteiliges Beispiel nennen?) bereits der spätere Community Manager beteiligt ist.

Aus diesem Grund setzt ein Großteil meiner Artikel im Community Management Blog und auch der geplante Inhalt des Leitfadens Community Management an der Stelle an, wo bereits die Grundlage in Form einer (mehr oder weniger) funktionierenden Online-Community gelegt ist.

Kommen Themen wie Konzeption und Planung im Blog zu kurz?
Durch das gestern geführte Gespräch ist mir allerdings auch wieder bewusst geworden, wie essentiell die Grundlagen sind und dass die Themen Konzeption und Planung einer Online-Community im Community Management Blog vielleicht etwas zu kurz gekommen sind in den letzten Monaten.

Was denkt ihr dazu? Sollten grundlegende Themen wie Definition der Zielgruppe, Auswahl der richtigen technischen Basis u.ä. gelagerte Themen einen größeren Stellenwert im Rahmen der Aritkel bekommen? Wo setzt für euch persönlich das Thema Community Management an?