Grenzen der Forenmoderation

Im Regelfall werden die Aufgaben von Forenmoderatoren in einer Positiv-Liste aufgeführt. Allerdings hat natürlich auch das Thema Forenmoderation seine Grenzen. Im Rahmen der Schulungsvorbereitung habe ich daher eine kleine Liste zum Thema „Was Forenmoderation nicht ist“ erstellt.

  • Kein Forenmoderator kann zu jeder Diskussion inhaltlichen Input geben.
  • Forenmoderatoren sind keine Polizisten, die jeden Regelübertritt sofort unterbinden und ahnden müssen! Ein gewisser Ansatz von “laissez-faire” ist wichtig. Forenmitglieder brauchen Freiheiten und zu starke Reglementierungen halten die Mitglieder vom Mitmachen ab.
  • Forenmoderatoren sind auch nur Menschen. Mit guten und schlechten Tagen. Und natürlich machen sie Fehler!
  • Moderationskompetenz ist ein ständiger Lernprozess! Jeder Tag und jeder Fall bringen Neues. Erfahrungswerte, ein gesunder Menschenverstand und der gute Kontakt zu den Mitgliedern machen einen guten Forenmoderator aus!
  • Forenmoderation ist kein technischer Prozess. Die Teilnahme am Forenleben ist wichtig, das darf gerne auch mal Spaß machen!

Diese Liste ist mit Sicherheit nicht vollständig. Wo seht ihr persönlich die Grenzen der Forenmoderation, d.h. was können Forenmoderatoren nicht leisten? Freue mich auf Ergänzungen und Feedback!

9 Gedanken zu „Grenzen der Forenmoderation“

  1. Tjo das sollten sich mal so manche Moderatoren durchlesen. Ich hab da schon vieles anderes mitbekommen – war aber auch selbst schon Moderator und hab in meinem jugendlichen Leichtsinn auch nicht immer richtig gehandelt 😉

  2. „Kein Forenmoderator kann zu jeder Diskussion inhaltlichen Input geben.“

    Sehr richtig. Selbst proaktive Forenmoderation kann nicht eine aktive Community ersetzen. Man sollte sich auch als FM nicht gezwungen sehen, zu jedem Beitrag etwas antworten zu müssen. Damit geht einem irgendwann der Blick für das wirklich wichtige verloren – vor allem je kleiner das Team und je größer das Forum.

    „Forenmoderatoren sind auch nur Menschen. Mit guten und schlechten Tagen. Und natürlich machen sie Fehler!“

    Hier würde ich gern ergänzen: „..und man sollte sich auch nicht scheuen, sich zu entschuldigen, wenn man im Fall des Falles falsch reagiert hat“.

    Aus eigener Erfahrung kann ich daraus zumindest einen positiven Effekt auf die betroffenen Communitymitglieder und sonstige „Mitleser“ konstatieren: Man sieht den FM zwar immer noch als „offiziellen“, d.h. mit einer Entschuldigung demontiert sich der FM nicht selbst, allerdings wird die „Menschlichkeit“ doch eher offenbar und von den Usern geschätzt als wenn man auch bei offensichtlichen Fehlleistungen auf „unnahbar“ macht.

    Und ja..Forenmoderation darf auch SPAß machen!

    Wer als FM im OT-Forum mitmacht und selbst bei Spaßthemen aktiv dabei ist, der hat sicher eher einen Stein bei mir (d.h. als User) im Brett als ein reiner, wortgemäßer „Foren-Moderator“ ^^

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