Qype – die Brücke von der Online- zur Offline-Welt

In Berlin ist mir gestern der folgende Aufkleber von Qype in einem Schaufenster aufgefallen:

Top in Qype 2008
Top in Qype 2008

Qype ist eine Art lokales Branchenbuch, in dem Restaurants, Ärzte, etc. durch die User erfasst und bewertet werden.  Ziel ist es also, durch einen Online-Dienst einen Mehrwert für das lokale reale Leben zu schaffen. Die meisten Angebote dieser Art leiden allerdings etwas darunter, dass sie sich zwar unter den Internet-affinen Mitbürgern einer recht guten Bekanntheit erfreuen, aber gerade vom Otto-Normal-Verbraucher noch sehr wenig wahrgenommen werden. Um so wichtiger ist es, auch offline für Reichweite zu sorgen, was Qype mit der gezeigten Auszeichnung wirklich gut gelingt. Gut, aber noch nicht sehr gut: Den Hinweis „Das Beste der Stadt“ finde ich alleinstehend noch nicht aussagekräftig genug, wenn damit tatsächlich auch eine neue Zielgruppe erschlossen werden soll. Aber das ist dann wohl Aufgabe für die Auszeichnung 2009…

Ein Gedanke zu „Qype – die Brücke von der Online- zur Offline-Welt“

  1. Der normale User ist damit – volle Zustimmung – völlig überfordert. Er ist ja schon überfordert, die verschiedenen gedruckten Branchenbücher zu unterscheiden, die über die „gelben Seiten“ hinaus gehen. Was soll ein Mensch, es sei denn, er ist User bei Qype, mit dem Logo anfangen? Qype ist kein Guide Michelin o.ä. 😉

    Wir haben derzeit ein Überangebot im Web 2.0. Dem gegenüber steht eine kleine Schar von Internet-affinen Nutzern, von denen eine kleine Elite alles testet, abwartet und sich nicht festlegt, oder?

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